Kulturarena: „Die Geister, die er rief…“
Noch bis Sonntag (15.7.) bietet die diesjährige TheaterArena einen klassischen Horror-Stoff: Mary Shelleys „Frankenstein“.
Noch bis Sonntag (15.7.) bietet die diesjährige TheaterArena einen klassischen Horror-Stoff: Mary Shelleys „Frankenstein“.
Rainald Grebe inszeniert am Centraltheater das Grimmsche Erbe als bunte und laute Märchenstunde.
In Zeiten, in denen Parlamentsbeschlüsse gegen die Leugnung des Völkermords an den Armeniern die Türkei brüskieren, jährte sich die Ermordung des Journalisten Hrant Dink zum fünften Mal. Dem „Beleidiger des Türkentums“ wurde in Berlin ein Performance-Abend gewidmet.
Kaum wahrgenommen von der Bevölkerung, leben in der Tourismushochburg Weimar Asylbewerber in einem Wohnheim. Das Deutsche Nationaltheater hat sie und ihre Schicksale mit dem Theaterprojekt „Never Land“ auf die Bühne geholt.
Mit Betaville führen das Theaterhaus und der Blindenverein Jena fröstelnde Zuschauer in den Keller des Jenaer Kulturbahnhofs und eine dystopische Welt. Dunkeltheater nach Philip K. Dicks Do androids dream of electric sheep?
Die USA diskutiert über einen Ausschaltknopf für das Internet, um sich vor ausländischen Hackern zu schützen. Doch wie kann sich das Individuum absichern? Eine theatrale Recherche.
Ende Mai inszeniert Rainald Grebe wieder am Centraltheater Leipzig die „WildeWeiteWeltschau“ um rassistische Klischees und touristische Superlative. unique gibt einen Vorgeschmack.
Der Film- und Theater-Regisseur Hakan Savaş Mican adaptiert den Roman des Literaturnobelpreisträgers als ein Stück über Konflikte innerhalb der türkischen und der deutschen Gesellschaft.
…und die Deutschen sind alle verbissene Rassisten. Ein Theaterprojekt von chilenischen und deutschen Schülern, das nicht nur diese Vorurteile behandelte, wagte einen 12.2000 km langen Brückenschlag, Der 17-jährige Lucas aus Valparaíso, Chile verließ im Rahmen des Projekts zum ersten Mal in seinem Leben sein Heimatland und zieht nun Bilanz.
Das Konzert von Jan-Josef Liefers ist seit Wochen ausverkauft. An diesem Sommerabend drängen die vielen „Einreisewilligen“ auf den Theatervorplatz. Spätere Eindrücke werden das Augenzwinkern dieses historischen Vergleichs rechtfertigen, ohne dass man es am Einlass bereits weiß.