memorique: Mit Nelken für die Freiheit
Im April 2014 jährte sich der Sturz der Diktatur des Estado Novo zum vierzigsten Mal. Doch die Erinnerung in Portugal ist geprägt von politischen Entscheidungen.
Im April 2014 jährte sich der Sturz der Diktatur des Estado Novo zum vierzigsten Mal. Doch die Erinnerung in Portugal ist geprägt von politischen Entscheidungen.
Mubarak ist zurückgetreten, doch die Wirtschaft ist marode und die Armee so mächtig wie zuvor. Ein Ausblick auf das neue Ägypten des „Arabischen Frühlings“.
Für Roosevelt kämpfte er im Zweiten Weltkrieg, für Obama sieht er wenig Spielraum: 13 US-Präsidenten hat Kurt Shell inzwischen regieren sehen – teilweise als amerikanischer Bürger, teilweise als Politikwissenschaftler, stets als interessierter Beobachter.
Die Ökonomen Daron Acemoglu und James Robinson versuchen in ihren Buch Warum Nationen scheitern: Die Ursprünge von Macht, Wohlstand und Armut nicht weniger als eine Neubetrachtung der Armut, in der Kultur und Geografie keine Rolle mehr spielen – und es gelingt ihnen.
Zum dritten Mal ist Wladimir Putin an der Macht. Trotz der in Moskau tobenden Proteste wird er von der Mehrheit des Volkes gewählt. Was veranlasst die russischen Bürger, ihrem „Zaren“ den Mangel an Demokratie und Flexibilität zu verzeihen?
Die letzten Wintertage in Budapest: Kalter Wind weht durch die Straßen der Hauptstadt, aber an der ältesten und renommiertesten Universität Ungarns sind die Gemüter erhitzt, die Stimmung ist angespannt. Eine ungarische Studentin schildert ihre Sicht der Situation.
Ein japanischer Autor inszeniert einen Thriller in Mitteleuropa. Dabei zeigt er, wie überraschend real Fiktion werden kann und welches Vermächtnis der Kalte Krieg in der Mitte Europas hinterlassen hat.
Indigenen-Aktivisten in der philippinischen Provinz wehren sich gegen Repression. Dabei werden sie von internationalen Beobachtern unterstützt.
Der Tod Stalins vor genau 60 Jahren legte in der Sowjetunion wie auch im restlichen Ostblock den Weg frei für umfassende Reformen. Vor dem Hintergrund dieses „Tauwetters“ schrieb ein französischer Schriftsteller 1957 von einer skurrilen und äußerst witzigen (fiktiven) sowjetisch-französischen Begegnung im Paris der ausgehenden IV. Republik.
Ein Historiker erhält Zugang zu Geheimakten der Regierung und schildert in der frühen Bundesrepublik die Entstehung eines Überwachungsstaates – vorbei an allen rechtsstaatlichen Normen.