Rezension: Zwölf Jahre später
Kann man auf 217 Seiten die Lage eines internationalen Krisenherds erklären? Das Buch Irak – ein Staat zerfällt, erschienen im Promedia Verlag, versucht es.
Kann man auf 217 Seiten die Lage eines internationalen Krisenherds erklären? Das Buch Irak – ein Staat zerfällt, erschienen im Promedia Verlag, versucht es.
Der Roman Die vierzig Tage des Musa Dagh erzählt heldenhaft vom Widerstand der Armenier. Eine Geschichte über Grausamkeit und Unrecht, die eine Brücke zwischen armenischer und jüdischer Tragödie schlägt.
Uns erreicht ein Brief, in dem sich über unsere Ausgabe zum Völkermord an den Armeniern beschwert wird – der Absender: ein türkisches Generalkonsulat. Da unsere Versuche zur Rücksprache bislang erfolglos blieben, geben wir hier nun unsere Antwort in offener Form.
Im dritten Teil seiner Trilogie „Liebe, Tod, Teufel“ schickt Regisseur Fatih Akın seinen Protagonisten auf eine Suche, die nur bei sich selbst enden kann.
Krimi-Autor und Goethe-Übersetzer Petros Markaris spricht über europäische Diversität, deutsch-griechische Vorurteile und seine Beziehung zum Faust.
Um weltweiten Konflikten größere Aufmerksamkeit zu verschaffen, startet am 1. Februar das Projekt „365 Tage – Vergessene Konflikte“. Jeden Tag wird eine gewaltsame Auseinandersetzung vorgestellt, die aus dem Sichtfeld der allgemeinen Öffentlichkeit geraten ist.
In dem Buch So sieht uns die Welt zeichnen deutsche Auslandskorrespondenten ein neues Bild Deutschlands in der Welt. unique traf die ehemaligen ARD-Korrespondenten und Autoren Hanni Hüsch und Michael Strempel zum Gespräch.
Das 14. Internationale Kurzfilmfestival cellu l’art ist in vollem Gange – und die unique ist natürlich dabei.
In Zeiten, in denen Parlamentsbeschlüsse gegen die Leugnung des Völkermords an den Armeniern die Türkei brüskieren, jährte sich die Ermordung des Journalisten Hrant Dink zum fünften Mal. Dem „Beleidiger des Türkentums“ wurde in Berlin ein Performance-Abend gewidmet.
Ende Mai inszeniert Rainald Grebe wieder am Centraltheater Leipzig die „WildeWeiteWeltschau“ um rassistische Klischees und touristische Superlative. unique gibt einen Vorgeschmack.