Naumburger Straße revisited
Ein Jahr nach unserem Bericht in unique 52 („Jenseits von Eden“) kehren wir ins umstrittenste Wohnheim Jenas zurück. Wir wollen wissen, ob sich nach einem Jahr etwas an den Verhältnissen geändert hat.
Ein Jahr nach unserem Bericht in unique 52 („Jenseits von Eden“) kehren wir ins umstrittenste Wohnheim Jenas zurück. Wir wollen wissen, ob sich nach einem Jahr etwas an den Verhältnissen geändert hat.
Ende Mai inszeniert Rainald Grebe wieder am Centraltheater Leipzig die „WildeWeiteWeltschau“ um rassistische Klischees und touristische Superlative. unique gibt einen Vorgeschmack.
Im Mai 1994 wurde Nelson Mandela zum ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas gewählt. Mit Hilfe der Wahrheits- und Versöhnungskommission entstand ein neuer Staat. Aber kann Vergangenheitspolitik einem Land den Frieden bringen?
Im Gespräch mit vermeintlichen und tatsächlichen Ausländern verwendet so Mancher eine Sprache, in der man sonst eher mit Kindern spricht. Freundlich gemeinte Hilfe wird dabei schnell zu alltäglicher Diskriminierung.
„Ich bin als Studentin der FSU Jena und als Muslima enttäuscht vom Referat gegen Rechtsextremismus. Wie kann es sein, dass eine studentische Vertretung einen unsachlichen und beleidigenden Vortrag zulässt, der anwesende Personen diskriminiert? Dies führt dazu, dass ich das Referat gegen Rechtsextremismus insgesamt in Frage stelle.“
Interview mit dem Erfurter Medienwissenschaftler Prof. Dr. Kai Hafez über den Islam und islamophobe Tendenzen in deutschen Medien.
Der Buchautor und ehemalige FAZ-Redakteur Udo Ulfkotte gilt als einer der radikalsten deutschen Islamkritiker und als Zugpferd der islamophoben Strömung in Deutschland.
Nicht immer basieren Vorurteile auf bösen Intentionen oder Ignoranz gegenüber dem Fremden. Gerade wenn man keine Möglichkeiten hat, seine Klischees am Gegenüber zu entkräften, werden rassistische Stereotype aber schnell Teil der eigenen Überzeugungen.
Wir haben in Thüringen lebende Muslime gefragt, in welchen Situationen Sie das Gefühl haben, nur aufgrund ihrer Religion ausgegrenzt zu werden – und wie sie diese Situationen erleben. Alle Namen wurden auf Wunsch der Befragten hin von der Redaktion geändert.
Hierzulande leben vier Millionen Muslime. Die meisten von ihnen sind integriert, nicht gewalttätig und sehen in Deutschland ihre Heimat. Doch zwischen Terrorwarnungen, Kopftuchkontroversen und Überfremdungsängsten gelten sie vielen nur als Problemfall. Eine Bestandsaufnahme islamophober Einstellungen in Deutschland.