„Ich habe mich mit meinem Kopftuch nie anders gefühlt!“
Zwei Studentinnen der Al-Azhar-Universität Kairo berichten über ihre Eindrücke aus Deutschland, nachdem sie hier einen Monat mit einem DAAD-Stipendium verbrachten.
Zwei Studentinnen der Al-Azhar-Universität Kairo berichten über ihre Eindrücke aus Deutschland, nachdem sie hier einen Monat mit einem DAAD-Stipendium verbrachten.
zu „Studentenwerk Thüringen bedient Klischees über Ausländer“, Online-Ausgabe unique vom 07.11.2011
Ein Jahr nach unserem Bericht in unique 52 („Jenseits von Eden“) kehren wir ins umstrittenste Wohnheim Jenas zurück. Wir wollen wissen, ob sich nach einem Jahr etwas an den Verhältnissen geändert hat.
Das Studentenwerk Thüringen hat eine Gegendarstellung zum Artikel „Die Vertreibung aus dem Studentenparadies“ (UNIQUE 52, S. 4-6) verfasst. Nach §11 des Thüringer Pressegesetzes sind wir zur Veröffentlichung dieser Gegendarstellung verpflichtet, deren Wortlaut nachstehend folgt.
Als Ting Qi aus Anshan (China) im März diesen Jahres nach Jena kam freute sie sich auf die Herausforderungen ihres Masterstudiengangs. Dass schon die Wohnsituation ein Abenteuer sein würde hatte sie allerdings nicht erwartet: Ihr wurde ein Platz im Wohnheim in der Naumburger Straße zugeteilt.
Vom Studentenwerk vernachlässigt und von der übrigen Studentenschaft ignoriert, wohnen 140 Menschen aus 70 Ländern im schäbigsten Wohnheim der Stadt. Trotz heruntergekommener Einrichtung, hygienischer Missstände und Abrissplänen fordern sie vor allem eines: bleiben zu dürfen.