Article written by Redaktion

4 Responses

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  1. Steve
    Steve at |

    Ich glaube alles dreht sich nur um diese „antideutsche Debatte“ aka:

    Ansicht der Antideutschen (die wie ich finde nix mit Linken zutun haben):

    Alles was Israel macht/sagt (inklusive USA und co) ist gut und darf nicht kritisiert werden, da Israel als Land „aller Juden“ angesehen wird und das Vorgehen von Israel nicht kritisiert werden darf, wegen dem 2. WK und dem Holocaust…

    Wenn Israels Regierung sagt, der Koran ist schlecht, sagen das dann natürlich auch die Antideutschen…

    Wie kann man nur so verblendet sein?

    Euer Hass auf den Koran, oder den Islam, oder Israels Politik kritisierende Menschen, ist ebenso eine abartige Form von Nationalsozialismus und Hass für die man erstmal ein neues Wort erfinden muss…

    Für euch Antideutsche:
    Es gibt auch sehr viele Juden, die Israel´s Regierung kritisieren. Eine Kritik an Israel und deren Regierung, oder Siedlungsbau ist keine Kritik an Juden. Checkt das endlich mal.

    Wie kann die Referentin nur „Scheiß Koran“ sagen?
    Hat wohl zuviel TV-Hetze konsumiert?

    Da sieht man mal wieder wie menschenfeindlich diese Leute sind. Ich bin absolut gegen Nazis und Antisemitismus, aber mit Antideutschen (nicht gleichgesetzt mit dem ganzen Referat) will ich nichts zu tun haben, da dieses Leute einfach ideologisch krank und verblendet sind.

  2. bubi
    bubi at |

    Es geht hier beiweitem nicht um „die antideutsche Diskussion“ (an sich), wie selbstreferenziell, verkürzt und ignorant ist das denn bitte? Aber „Hasspredigten“ scheinen derzeit sowohl im bürgerlichen Feuiletton als auch im Studi-Mirkokosmos das A und O der Debattenkultur zu sein… abgesehen davon, dass eine Kritik am Antisemitismus nicht per se gleichzusetzen ist mit dem Staat Israel und dessen Politik.

    Keiner und keinem wurde das Wort unbegründet (!) entzogen. Aufgrund der Tatsache, dass es viele Wortmeldungen gegeben hatte, wurde eben pro fragestellender Person zunächst eine Frage angenommen. Bei weiteren Fragen hätte man sich, und das haben mehrere Personen auch getan, wieder melden können.

    Zu Fathiyeh Naghibzadeh und ihrer Rolle als Referentin:
    Sie betonte nicht bloß „keine Ahnung vom Islam zu haben“ sondern, wie Anja Schmotz auch schreibt, explizit „keine Islamexpertin zu sein“. Das sind deutliche Unterschiede, die mit einem „bzw.“ im Kontext ihres Vortrags nicht abgetan werden können.
    Fathiyeh Naghibzadeh war gläubige Muslima, keine „Gelehrte“. Sie machte von Beginn an klar, dass sie als solche und nicht als „Islamexpertin“ auftreten will und wird. Sie hat ihre persönliche Meinung öffentlich präsentiert und begründet. Diese Meinung steht für sie allein und nicht für Sichtweisen irgendeines Referats.
    Sie hat, im Gegensatz zur Islamischen Republik Iran, in der hiesigen Region die Möglichkeit, ihre Meinung öffentlich darzustellen und das hat sie auch. Die Erregung bei einer Wortwahl wie „Scheiß Koran“ ist auf persönliche Dispositionen ihrer eigenen Religiösität der jeweils erregten Personen zurückzuführen. Wer sich persönlich angegriffen fühlt, hat die Gedanken der Meinungsfreiheit nicht ganz verstanden oder akzeptiert.
    Wenn jemand „Scheiß Bibel“ sagt, diskutiere ich mit ihr oder ihm über den Inhalt der Aussage bzw. den Kontext und stelle nicht den Inhalt in Frage, weil mein Selbstbild angekratzt wurde.

    Die Referentin kann „Scheiß Koran“ sagen, weil sie das Recht dazu hat. Insbesondere wenn man an dieser Stelle nicht ausblenden würde, dass sie diesen Ausdruck weniger als Wertung verwendete, sondenr mehr als einen Aufhänger für jede und jeden das Recht einzufordern, ebensolche Dinge sagen zu dürfen. Genauso wie Anja Schmotz das Recht hat, einen solchen Brief zu verfassen.

    „Jedoch berichtete sie sehr einseitig und brachte für ihre Aussagen auf Nachfrage keinerlei Beweise, weswegen ihre Kompetenz im Bereich Islamkritik anzuzweifeln ist“
    Wieso wird eine Profession gefordert? Ich kritisiere Religionen, weil ich sie für kritikwürdig halte. Und die weil ich eine mündige Bürgerin oder Bürger bin. Vgl. Rechtsstaat.
    Abseits davon war der eigentliche Inhalt ihres Vortrags, also der geschichtliche Abriss der veränderten Rolle der Frau in der Islamischen Republik Iran, an Quellen gebunden. Tatsächlich ging leider kaum bzw. gar keine Nachfrage auf den eigentlichen Inhalt ein, sondern fokussierten sich alle Kommentare auf eine Kritik an den persönlichen Stellungnahmen von Frau Naghibzadeh.

    Derartige Veranstaltungen scheinen nach wie vor notwendig, wenn eine in dieser bestens vernetzten Region lebende Muslima, wie sie in ihrem Kommentar sagte, „nichts von den Vergewaltigungen und Steiningungen im Iran gehört hat“.

    „Referat gegen Rechtsextremismus organisiertem Rahmen, da dieses die Pflicht hat, alle Studenten, egal welcher Couleur, vor Diskriminierungen und unsachlichen Kommentaren zu schützen.“
    So ein Unfug. Kein Referat, keine Institution studentischer Vertretung soll und darf als Meinungspolizei fungieren. Sie könnten ausschließlich eine Position der Organisation und Moderation einnehmen und dabei auf faktische Diskriminierungen eingehen, jedoch nicht auf persönlich wahrgenommene Beleidigungen.

    Eine Frage jedoch: Wurde Fabian Köhler tatsächlich nicht eingeladen?

  3. 3 bicmacs
    3 bicmacs at |

    Fathiyeh Naghibzadeh war also zu wenig und Andreas Benl zu viel Experte?

  4. Hannes
    Hannes at |

    Das ist schon komisch.

    Die Unique wird vom Referat gegen Rechts kritisiert, weil sie ohne Wertung offensichtliche Hetze gegen Israel voroeffentlicht und beruft sich auf die Meinungsfreiheit und Menschenverstand. Nun veranstaltet das Referat gegen Rechts einen Vortrag, in dem es anscheinend zu verletzened Aeusserungen gegen den Islam kam, ohne dass dagegen eingeschritten wurde und verteidigt sich selbst mit der Meinungsfreiheit.

    Bin ich der einzige der da Paralelen sieht?

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