memorique: Versöhnung durch Begegnung
Seit 25 Jahren treffen sich in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim (Auschwitz) Jugendliche aus aller Welt zu Gesprächen mit Lagerüberlebenden.
Seit 25 Jahren treffen sich in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim (Auschwitz) Jugendliche aus aller Welt zu Gesprächen mit Lagerüberlebenden.
Die 22. KulturArena startet am 11. Juli mit einer Bühnen-Adaption von Michail Bulgakows „Der Meister und Margarita“. Eine gute Gelegenheit, vorab einen Blick in diesen russischen Roman zu werfen.
In diesem Sommer wird Kroatien 22 Jahre nach seiner Unabhängigkeit der Europäischen Union beitreten – und schaut mit gemischten Gefühlen auf den faschistischen Ustaša-Staat zurück, der im Zweiten Weltkrieg Serben, Juden und Roma ermordete.
Vom Literaten zum Diplomaten und wieder zurück – Ivan Ivanji spricht mit der unique über seine Erfahrungen als Titos Dolmetscher und über Streifzüge durch die serbische, deutsche und ungarische Sprache.
Wolfgang Koydl, Korrespondent bei der Süddeutschen Zeitung, berichtet in 33 Kapiteln kenntnisreich über Skurriles aus der Schweiz.
Der Tod Stalins vor genau 60 Jahren legte in der Sowjetunion wie auch im restlichen Ostblock den Weg frei für umfassende Reformen. Vor dem Hintergrund dieses „Tauwetters“ schrieb ein französischer Schriftsteller 1957 von einer skurrilen und äußerst witzigen (fiktiven) sowjetisch-französischen Begegnung im Paris der ausgehenden IV. Republik.
Vor genau 85 Jahren begann der Siegeszug des Tonfilms. Doch wirklich „stumm“ sind Stummfilm-Aufführungen dank musikalischer Untermalung nie gewesen… bis heute nicht. Der Weimarer Pianist Richard Siedhoff begleitet regelmäßig Kinoklassiker live.
Hierzulande ist es mittlerweile geläufig, solchen Mitmenschen einen „Migrationshintergrund“ zuzuschreiben, die keine Deutschen sind… oder keine „richtigen“ Deutschen. Eine Begriffskritik mit Meinungshintergrund.
In „Räume des Schreckens“ zeigt der Berliner Osteuropahistoriker Felix Schnell, dass der Stalinismus besonders in der Ukraine auf knapp einem Vierteljahrhundert extremer Gewalt seitens zahlreicher nichtstaatlicher Akteure seine Grundlagen fand.
Von Beethoven bis Zimmermann: drei Konzerte zum Abschluss des diesjährigen Weimarer Kunstfestes.