Geschichte(n), nur anders
Im 25. Jubiläumsjahr widmete sich das Kunstfest Weimar bereits in seiner ersten Woche zwei historischen Großthemen – in beiden Fällen auf durchaus unkonventionelle Art und Weise.
Im 25. Jubiläumsjahr widmete sich das Kunstfest Weimar bereits in seiner ersten Woche zwei historischen Großthemen – in beiden Fällen auf durchaus unkonventionelle Art und Weise.
Seit 25 Jahren treffen sich in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim (Auschwitz) Jugendliche aus aller Welt zu Gesprächen mit Lagerüberlebenden.
Zum traditionellen „Gedächtnis Buchenwald“-Konzert, der das Weimarer Kunstfest eröffnet, sprach der polnisch-jüdische Historiker Marian Turski bewegende Gedenkworte. Es folgte die Aufführung eines Stücks polnischen Musik-Widerstands.
Wo liegen die Grenzen zwischen Geschichtsschreibung und Literatur? Die Fachwelt diskutiert, wie man Historisches erfahrbar machen kann.
von Luth Darf man die Geschichte des Holocausts in Form eines Comics erzählen? Die Idee erschien so unverfroren, dass man davon ausgehen musste, das könne nur schiefgehen. Dem New Yorker Cartoonisten Spiegelman aber, im Jahre 1992 Pulitzer-Preisträger, gelang dieses Kunststück. „Maus“ erzählt die Lebensgeschichte von Spiegelmans Vater Vladek, einem ehrgeizigen jungen Mann im Vorkriegs-Polen, der […]