„Vergesst Sehenswürdigkeiten!“
Roger Willemsen über den touristischen Schnappschuss, verpasste Beerdigungen und literarische Wahrheiten.
Roger Willemsen über den touristischen Schnappschuss, verpasste Beerdigungen und literarische Wahrheiten.
Feuerland beherbergt nicht nur unberührte Wildnis für Naturliebhaber, sondern auch eine Trophäe der Superlative für jeden Pauschaltouristen: das Ende der Welt!
Seine Mütze erinnert an diese alte Fernsehserie über den amerikanischen Bürgerkrieg, weil eine Gruppe der amerikanischen Soldaten jene eigenartigen Uniformmützen dort trug. Waren es die Yankees? Ich bin mir nicht sicher…
Die lyrique ist leider schon vorbei. Wann die nächste Lesung stattfindet, erfahrt ihr über unseren Newsletter. Dazu einfach eine Email mit dem Betreff „Newsletter“ an unique-magazin@live.de senden.
Dass ausgerechnet millionenschwere Blockbuster einen realistischen Einblick in ein Land vermitteln können, beweist R. O. Mehras „Rang de Basanti“ – und das fernab von Slums und Bollywood.
Vier Wochen nach den Selbstmordattentaten am Data-Darbar-Schrein ist es wieder ruhig geworden in Lahore, im nordöstlichen Pakistan. Als die Hitze des Tages schwächer wird, bahne ich mir wie viele andere den Weg ins Stadtviertel Old Anarkali, nicht wissend, wen ich hier treffen werde.
Nirgendwo in Europa wurde die Aufarbeitung des Sozialismus so früh und umfassend betrieben wie in Deutschland. Dennoch fällt der lange Schatten der DDR bis heute hinein in viele Volksvertretungen.
Programmkinoerfolge wie „Lichter“ oder „Happiness“ prägten hierzulande zuletzt das Genre des sozialkritischen Films. Wenig Aufmerksamkeit wurde bisher hingegen den verstörenden Bilderwelten des Österreichers Ulrich Seidl zuteil, der so kompromisslos und wirklichkeitsnah wie derzeit kein anderer Regisseur in die alltäglichen Abgründe der menschlichen Existenz blickt.
…und die Deutschen sind alle verbissene Rassisten. Ein Theaterprojekt von chilenischen und deutschen Schülern, das nicht nur diese Vorurteile behandelte, wagte einen 12.2000 km langen Brückenschlag, Der 17-jährige Lucas aus Valparaíso, Chile verließ im Rahmen des Projekts zum ersten Mal in seinem Leben sein Heimatland und zieht nun Bilanz.
von Katharina Buri Eines der schlimmsten Dinge, die eine potenzielle Schwiegermutter mal zu mir sagte, war: „Erzähl doch mal dem Jonas, wie toll es ist, ins Ausland zu gehen!“. Wir saßen beim Abendessen: Der Knabe, der zu jener Zeit in meinem Herzen regierte, seine Eltern, sein jüngerer Bruder Jonas und ich. Jonas war der absurden […]