Rezension: Tierisch gute Buchkunst
Wir beenden das Jahr mit einem Blick auf einen über 90 Jahre alten Text in einem der schönsten Bücher des Jahres 2016.
Wir beenden das Jahr mit einem Blick auf einen über 90 Jahre alten Text in einem der schönsten Bücher des Jahres 2016.
Within India‘s conservative and patriarchal society, female DJs have established an underground scene for electronic music – and for acceptance.
Es ist eine bei näherem Hinsehen eigentlich sehr seltsame Tradition: einen Baum aus dem Wald im heimischen Wohnzimmer aufzustellen und zu schmücken. Im Insel-Verlag erscheint nun ein handliches Büchlein, das die Geschichte einer weihnachtlichen Institution nachzeichnet und erklärt, wie die Tradition zu Stande kam. Ein Lektüretipp zur Stillen Nacht.
An Iranian Taoist goes forth – first to study martial arts, then to escape persecution. Today, Ali Koohzadi lives in Georgia, teaching Tai Chi and struggling for asylum. A life.
In seinem Buch Macht der Unordnung revidiert der Historiker Christian Teichmann die Vorstellung des Stalinismus als „totalitäres“ Regime der extremen Kontrolle. Vielmehr habe es sich um eine willkürliche Herrschaft des Chaos gehandelt.
Über fantastische Namensfindung für Literaten und ihren Weg in unsere Klassenzimmer schreibt Thomas Honegger, Professor für Anglistische Mediävistik an der FSU Jena.
In ihrer preisgekrönten Graphic Novel Madgermanes widmet sich die Hamburger Zeichnerin Birgit Weyhe dem Schicksal mosambikanischer Vertragsarbeiter in der DDR – und stellt dabei hochaktuelle Fragen nach Zugehörigkeit, Fremdheit und Heimat.
Passend zur US-Wahl gibt’s von uns zwei Lektüretipps mit nicht ganz alltäglichem Zugang zu amerikanischer Mentalität und Politik: in Bild, Text – und Baustil.
Der ukrainische Student Kirill studiert seit einem halben Jahr Betriebswirtschaftslehre an der Martin-Luther-Universität in Halle. Er hat viel zu erzählen – von seinem Studium in der Ukraine und in Deutschland und natürlich vom Majdan.
Die Flucht der Deutschen aus dem Osten am Ende des Zweiten Weltkriegs ist heute ein fester Teil der deutschen Erinnerungskultur. Doch wie positionieren sich Deutsche mit „Vertreibungshintergrund“ zur gegenwärtigen Flüchtlingssituation?