Zeugnisse menschengemachten Verlusts
In Kunstobjekten, die sie „Erdschollen“ nennt, konserviert die Künstlerin Betty Beier Landschaften, die durch menschliche Eingriffe verschwinden.
In Kunstobjekten, die sie „Erdschollen“ nennt, konserviert die Künstlerin Betty Beier Landschaften, die durch menschliche Eingriffe verschwinden.
Die Nationalsozialisten setzten in ihrer Gesundheitspolitik sozialdarwinistische Ideen um. Dazu gehörte, Patientinnen und Patienten mit „Erbkrankheiten“ zwangsweise einzuweisen und zu sterilisieren. Eine Spurensuche in der Universitätspsychiatrie in Jena.
Das Anthropozän ist keine feste „Realität“, sondern in erster Linie ein Narrativ, das zur Diskussion und Debatte einlädt. Dabei drohen die Grenzen zwischen Wissenschaft, Publizistik und PR manchmal zu verschwimmen.
Zur Einführung: Was ist das Anthropozän?
In den 1970er Jahren wurde in der Sowjetunion ein gigantisches und potentiell umweltzertörerisches Wasserumleitungsprojekt für Westsibirien und Zentralasien geplant. Über Machbarkeitswahn und menschliche Selbstüberschätzung.
Wie können wir menschliche Einflüsse auf die Erde messen und vorhersagen? Mittels Satellitendaten versucht die Geographin Christiane Schmullius, die Veränderung der Wälder einzufangen – und Klimakritikern unleugbare, bunte Bilder entgegenzusetzen.
Insbesondere in der Lebensmittelindustrie steht die Umweltfreundlichkeit der Verpackung immer stärker im Fokus. Wie wird das Plastikproblem in Jena gehandhabt?
Christian Schwägerl spricht mit unique über die Anthropozän-Debatte, die Prognosefähigkeit der Forschung und die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus.
Das „Echte“ in einem Fernsehstudio nachstellen? Das ist nicht erst seit Big Brother ein Thema. In Wissenschaft, Kunst und Unterhaltungskultur wird Authentizitätsproduktion seit den 1930er Jahren geprobt.
Beim Nordic Larp können Erwachsene jemand anderes sein und sich dabei mit Themen wie Totalitarismus auseinandersetzen. Ein Erfahrungsbericht aus einer fiktiven Welt.