Article written by Redaktion

42 Responses

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  1. @unique
    @unique at |

    ihr habt ja wohl mal ne vollmeise, seit wann redet man mit nazis? seit wann kann man die politische betrachten? vollidiotische-studenten-hippies wie ihr seit dran schuld das die npd von einigen wahnsinnigen als ernsthafte politische partei betrachtet wird und als wählbar angesehen wird.

    ihr seit echt das letzte, voll ins gehirn geschissen. hoffe man streicht euer budget, für nazipropaganda ist das ja wohl kaum gedacht.

  2. wütend
    wütend at |

    Was ist bitte mit euch los, ihr bietet Nazis die unter anderem den Holocaust (nochmal, das war die industriell durchgeführte Vernichtung von 6 Mio. Juden) leugnen eine Platform in einer STUDENTENZEITSCHRIFT, damit diese ihre Sichtweise äußern können. Ihr habt ihnen die Möglichkeit gegeben sich als eine politische Alternative darzustellen und sie konnten sich als Opfer instrumentalisieren, die Angst haben müssen nachts durch Jena zu laufen. Denkt ihr nicht, das ihr damit all die Menschen verhöhnt die Opfer rechter Gewalt geworden sind und die tag täglich versuchen den Nazis eben diesen Raum für ihre menschenverachtende Propaganda zu verwehren. Schämt euch!!!!

  3. Franz
    Franz at |

    Hallo Unique,
    wußte gar nicht das es eine Solche Zeitung in Jena gibt. Ein sehr gewagtes Interview habt ihr vollbracht. Das euch viel Ärger bringen wird, wie man schon an den zwei Meinungen lesen kann.
    Ich als gebürtiger Jenenser bin eher links eingestellt und beobachte seit Jahren beide Szenen. Rechte wie Linke. War bis letztes Jahr immer bei Gegenveranstaltungen zu Nazidemos in Jena gewesen. Zum dritten FdV nicht mehr, wegen der Kinder und überhaupt ist mir die Zeit dafür zu schade. Denn klar ist, seid dem ersten Fest der Völker, das der Rechtsstaat es immer durch setzen und knübbeln wird. Da verbringe ich doch lieber die Zeit mit meinen Kindern. Zivilcourage heißt auch im Alltag gegen Vorurteile auf zu stehen. Leider gibt es durch die großen sozialen Ungerechtigkeiten immer mehr Spannungen und dabei ist es egal welche Einstellung oder welchem Ursprung man ist. Die Medien und der Staat (auch wir als Bürger) lenken uns ab von wesentlichen Dingen. Es geht zum größten Teil um Konsum und der Raffgier der oberen Schichten (Manager, Banker, Politiker etc). Der Rest wird gerade so bei „Laune“ gehalten. Früher nannte man das „Brot und Spiele“. Der Staat lenkt ab und wird so noch korrupter und reicher und das Volk wird mit Freakshows ala Big Brother oder Dschungelcamb ab gelenkt von viel elementaren Problemen.
    Was ich eigentlich sagen will:
    Wieso haben Politiker, Journalisten oder auch die Bürger Angst vor der NPD? Wieso diskutiert keiner mit denen und setzt sich aus einander? Wieso wird nur über das große Verbot nach gedacht, an statt sich aktiv und wissensdurstig mit der Ideologie (wenn es eine gibt) und den Statements der rechten öffentlich aus einander zu setzen. Welcher Lehrer hat schon so viel Mumm, sich auf eine Konfrontation mit einem geschulten „Rechten“ Schüler ein zu lassen?
    Das lese ich auch in eurem Interview. Ich verstehe auch nicht warum man die „Rechten“ ständig ausladen tut. Mir kommt es schon vor, als wenn die Leute Angst vor einer „Realität“ haben, weil sie Angst haben sich mal hin zu setzen, dem zu zu hören und mal ordentlich nach zu denken. So einfach wie früher (Holocaust Leugner) ist es wohl nicht mehr. Die neuen „Rechten“ sind geschulte und national eingestellt Bürger, die raffiniert Themen und Slogans für sich auf greifen. Wieso regt sich keiner auf, wenn Amerika in den Irak einmarschiert? Warum kann ein Bankmanager straffrei mit Abfindung weiter existieren, obwohl er gerade mehrer Familien Existenzen zerstört hat? Was ist mit dem Fall Zumwinkel? Wie kann es sein das unsere Volksvertreter im letzten Jahr innerhalb kurzer Zeit mehrere Milliarden durchboxen um den Banken zu helfen? Was ist mit unseren Kindern, mit dem Recht auf Bildung auf Arbeit auf soziale Gerechtigkeit? Das sind elementare Fragen…
    Ich glaube nicht, das die NPD und Anhänger Konkrete Vorschläge machen können, diese haben doch selber mit Korruption und Veruntreuung zu tun. Ich finde es gut, wenn wir mehr Mut hätten uns mit den „Rechten“ auf Diskussionen ein zu lassen und sie ernst nehmen. Und genau so durch kluge, rhetorische Antworten bloß stellen und erziehen. Die rechten Gruppen leben nur auf durch ihre Gemeinschaft. Ändert einer seine Meinung oder stellt die Gemeinschaft und den Gedanken in Frage, so wird dieser ein Verräter. Was ist das für eine Gemeinschaft,in dem der freie Geist nicht frei sein darf?
    Macht weiter so, aber noch ein bissel bissiger und bereitet euch besser vor.

  4. Marcus
    Marcus at |

    Doch erstaunlich wie dezidiert und gleichzeitig argumentlos doch mancher diskutieren kann 😉 (siehe Vorredner)

    In der Bevölkerung, aber auch in der linken, meist akademischen Ecke ist immer wieder zu sehen, welch großen Wert man auf Differenzierung der unterschiedlichen Ansichten & Interessenvertretungen im „linken“ Spektrum legt. Dies unterbleibt jedoch in rechten Kreisen. Hier wird weiter fröhlich über einen Kamm geschert. Das NPD-Verbot ist nicht zuletzt daran gescheitert, dass Unkenntnis über wahre Beweggründe und Splittergruppen innerhalb dieser „Szene“ vorherrschen, man kennt den Gegner nicht. Es bleibt festzustellen das nicht alle „Nationalisten“ biertrinkende Skins sind, sondern, VIEL gefährlicher, politisch gefestigte Biedermänner mitten unter uns. Hier hilft nur Kenntnis der „Bewegung“ und deren Gruppierungen um wirkungsvoll zu bekämpfen und zwar argumentativ. Schwarze Blöcke helfen nicht, dem Volksbewußtsein die Gefährlichkeit dieser Rattenfänger aufzuzeigen. Hier ist offensiver Umgang gefragt, auch durch mediale (fundierte) Berichte, hier wird ein „zu Wort kommen“ nicht ausbleiben, nur so kann aufgeklärt werden! Ansonsten wird man sich seitens der Rechten immer wieder auf die Position des unterdrückten, unverstandenen „Freigeistes“ zurückziehen können.

  5. Patrick
    Patrick at |

    Man kann sich alles anhören, nur sollte man eben seine eigene Meinung bilden!
    Danke Unique, dass ihr dieses Interview durchgezogen habt, auch wenn ich es selbst nur bis zur hälfte geschafft habe zu lesen…

    Macht bitte weiter so (unique) und gebt nicht auf!

  6. der_wuetende
    der_wuetende at |

    Zwei ganze Seiten pure Selbstdarstellung des Nationalen Widerstands auf Kosten der Studierendenschaft und Uni: Das ist wohl die beste (und preiswerteste) Presseöffentlichkeit für die Nazis in Jena seit 1945.

    Eure Argumente dafür sind sehr schwach. Wenn die Presse z. B. verpflichtet ist, keine Weltanschauung zu schmähen, dann heißt das nicht, daß sie den Vertretern aller Weltanschauungen auf solche Weise Platz bieten muss. Wenn Ihr sagt, „aus guten Gründen bieten die meisten Medien Nazis keine Plattform“, dann könnt Ihr dagegen nicht anführen, es erscheine problematisch, dass so „ein Ausschnitt der gesellschaftlichen Realität ausgesperrt bleibt“: Denn dieses Argument ist in die Abwägung schon einbezogen und zu Recht für schwächer befunden worden.

    Eure Entscheidung erscheint unverständlich, weil Euer Redakteur ThiBo viel bessere Argumente gegen den Abdruck (in dieser Form) vorträgt. Das begründet die Vermutung, daß es Euch letztlich mehr um Selbstinszenierung geht: Die Studentenzeitung Unique, die „die heiklen Themen anpackt“, deren Redakteure „den Mut zu unpopulären Entscheidungen haben“, die „kreativ von Konventionen abweichen“, beseelt von hohem journalistischem Ethos etc. etc. Immerhin, viel Aufmerksamkeit habt Ihr ja erregt. Herzlichen Glückwunsch!

    Wäre Sexualität nicht auch ein Thema für Eure Zeitschrift, die sich mit Interkulturalität beschäftigt? Ihr solltet einen Beitrag aufnehmen zu sexuellem Mißbrauch von Kindern, am besten ein Interview mit einem Praktizierenden, der erzählen kann, wieviel Spass es macht. Auch ein „Tabubruch“ zugunsten einer Minderheit, die – obwohl sie für die Gesellschaft weniger gefährlich ist – viel stärker gesellschaftlich, insbesondere in den Medien, geächtet und staatlich verfolgt wird.

  7. Sascha Frieder
    Sascha Frieder at |

    @der_wuetende
    Ohne jetzt gleich beleidigend zu werden, aber bei der Namenswahl hättest Du vielleicht eher auf „der_dümmliche“ zurückgreifen sollen.
    Wie kann man das kriminelle Treiben von Kinderschändern mit einer weltanschaulichen Meinungskundgabe vergleichen? Zugegeben, sonderlich populär sind nationale Positionen derzeit nicht. Was aber nicht heißt, dass man sie vollkommen ausgrenzen oder gar nur auf den Holocaust oder ähnliches reduzieren sollte. Schließlich wird einem immer und immer wieder eine wehrhafte Demokratie vorgebetet und wenn man schon an Positionen wie die von Emil G. scheitert, dann kann man die Staatsform auch gleich umbenennen.
    Im Übrigen bekommt in der gleichen Ausgabe von Unique ein Vertreter von „links“ die Möglichkeit sich zu äußern, was eine objektive Berichterstattung doch ausmacht. 😉

  8. vollidiotischer-studenten-hippi
    vollidiotischer-studenten-hippi at |

    hallo unique!
    ich finde gut wenn man offen ueber sachen redet, die es ja eh gibt,
    als sie totzuschweigen.
    an alle die vollidioten-studenten-hippies nicht moegen:
    habt ihr schiss euch selbst eingestehen zu muessen, dass ihr auch in der ecke steht? „die nazis sollte man alle vergasen“?! geht doch mal ins braune haus, die suchen noch leute die konsequent minderheiten ausschliessen und misshandeln.
    „nazis auf´s maul!“? das ist faschismus, freunde…

  9. Kitten
    Kitten at |

    UNIQUE, ich danke dir für diesen Schwachsinn, den du da produzierst…
    Solch unreflektierten Journalismus ohne jeglichem antifaschistischen Selbstverständnis scheint ja echt Mode zu machen.
    Nazis sind ja auch nur Menschen und verdienen ihren hart umkämpften Platz in der Gesellschaft, wa?!? Immer schön Opfer sein… Klar, UNIQUE machts möglich.
    Die UNIQUE schwimmt auf der schönen Welle der Toleranz, die ja anscheinend auch antisemitische Position einzuschließen scheint.
    Macht schön weiter so…
    Noch ein bisschen was über linke Gewalttäter …[zensiert, Anm. d. Red.] und ihr habt einen festen leserkreis gewonnen

  10. deine muddah
    deine muddah at |

    ein wahnsinnig großes beispiel für studentischen hirnzerfall!
    es ist beachtenswert,das ein „unimagazin“ sich sachen traut, für die sich jedes hundeblatt zu schade wär. ein toleranzgelaber vom feinsten. ich empfehle den scheinbar geistig umnachteten autoren ein kleines büchlein: henryk m broder: kritik der reinen toleranz. wer nazis unreflektiert zu wort kommen lässt bei einer interviewführung auf 3.klasse niveau, gehört nicht in eine zeitungsredaktion, sondern viel mehr in die schule oder uni.bereits in vorhergehenden berichten zeichnetet ihr euch ja als geile antiimperialisten,die das verteidigungsrechts israels in keinster weise beführworteten. mit diesem „interview“,besser: mit dieser werbung habt ihr es letztendlich geschafft, linke und rechte ideologien gleichzuziehen und sie vollends zu entpolitisieren.ganz wie der genosse/ kamerad aus dem interview es sich wahrscheinlich wünscht- denn wir sind doch alle gegen den staat. fürs nächste heft wünsche ich mir eine unkommentierte beilage aus „mein kampf“, denn da steht auch viel über bewegung,juden und dem scheiß system drin!

  11. Carlos
    Carlos at |

    😀 Diese Diskussion ist ja mal der oberhammer! Da kommt mal ein „Kamerad“ der braunen Truppe zu Wort und schon stehen alle Kopf und das pseudo-gelaber vom „unreflektierten journalismus“ geht los… Das Gegenteil eines unreflektierten Journalismus ist eine Zensur. Das kann ja auch nicht der Weg sein!

    An so einem Interview scheitern die antifaschistischen studenten? Anstatt Emils Kommentare zu zerlegen und zu widerlegen, schreien alle nach mehr Zensur und einem „antifaschistischen Selbstverständnis“. Mit so einer Einstellung wäre es nur logisch, wenn antifaschistische Positionen irgendwann wieder zu den schwächeren zählen… Nicht weinen, sonder kontern und gegenargumentieren! Diese Ideologie kann man nur mit Argumenten bekämpfen und nicht mit schreien und flennen!

  12. Sesam Brötchen
    Sesam Brötchen at |

    [ironie]Die gemachten Kommentare sind ja an Sachlichkeit kaum zu überbieten.[/ironie]
    Wüsste man es nicht besser, so könnte man davon ausgehen, dass diese Zeitschrift ausschließlich von Hauptschülern(vollidiotischer-studenten-hippi oder deine muddah als Beispiel) gelesen wird. Wobei ich mit meiner gemachten Äußerung keinen Hauptschüler diskreditieren möchte.
    Glücklicher Weise ist mir aus meinem eigenen Umfeld bekannt, dass die stattgefundene objektive Berichterstattung sehr viel Zustimmung innerhalb der Studentenschaft gefunden hat und die Meinung der „Straße“ ist eine andere, als die hier vermittelte. Da können die Kollegen aus der ultralinken und faschistischen Ecke noch so viel keifern, einseitige Berichterstattung wird nicht gewünscht und ich möchte mit den Worten von Wowereit schließen:
    „Das ist auch gut so.“

  13. Hoffmann
    Hoffmann at |

    Wer einen Nazi fragt für was er kämpft, aber nicht für wen, der hat etwas vergessen. Auch die nächsten beiden Fragen versuchen den „Nazi“ als Menschen interessant zu machen, ihn zu Wort kommen zu lassen. Aber warum wird denn jemand der es offensichtlich für notwendig hält „Widerstand“ zu leisten, jemand der genau aus diesem Grund interviewt wird nicht nach seinen tieferen Motiven befragt. Er will sein Bild in der Gesellschaft entzerren, kommt aber mit der Antwort davon, dass er seine Ziele, also das entzerrte Bild nicht nennen „kann“. Wo ist das die Nachfrage die erst eine tatsächliche Antwort liefert?
    Warum wird eine Antwort á la die Medien sind alle links akzeptiert und nicht kritisch hinterfragt?
    Mir fehlen in dem Interview die Fragen auf die Antworten. Warum wird nur israelischer Imperialismus als negativ dargestellt? Was soll eine unspezifische Frage wie „Was ist mit Extremisten, Schlägern, Kriminellen?“, Warum darf er ständig auf Fragen ablehnen, sagen, das etwas zu intim ist, nicht für die Öffentlichkeit bestimmt?. Warum kann jemand unwidersprochen behaupten, dass nicht die Mehrheit der Leute Nazis ablehnen? Wie kann ein „deutscher“ Nazi behaupten, dass es in Deutschland immer weiter bergab geht? Warum kam keine Frage zum Holocaust? Warum fehlen die Fragen zur braunen Schlägertrupps, nicht in Jena, aber in Möln oder Berga/Elster? Woher die Einschätzung der Unique, das FdV wäre etabliert, wenn 2008 das FdV nicht in Jena sondern in Altenburg stattfand?

    Mir fehlen in dem Interview bei praktisch jeder Frage die Nachfragen, ganze Themenkomplexe (Gewalt auf Demonstrationen, vgl. Hamburg, Gewalt gegen Ausländer, Verherrlichung des Nationalsozialismus, Leugnung des Holocausts). Statt dessen wurde hier eine Plattform zu Verfügung gestellt auf der unkritisch auf einer Doppelseite Nazi-Ideologie propagiert wurde. In dem Interview steckt nichts neues, nichts unbekanntes, nichts ehrliches und nichts was es verdient veröffentlicht zu werden. Es gibt einen guten Grund, dass in anderen Zeitungen keine Nazis interviewt werden. Sie lügen und fressen Kreide. Und Nachts überfallen die gleichen Nazis Zeltlager und schlagen dort mit Klappspaten auf Kinder ein. Oder hetzen Ausländer durch eine Stadt. Oder, oder, oder…
    Wer was über Nazis erfahren will kann auch ins Wahlprogramm der NPD schauen oder sich auf den einschlägigen Internetseiten informieren. Dafür braucht niemand ein derart schlecht geführtes Interview.

  14. Kitten
    Kitten at |

    Ich würde gerne auf ein paar Bemerkungen eingehen, die ich in dieser Diskussion untragbar finde und versuchen dabei so weit wie möglich nicht persönlich zu werden:

    Sesam: „die Meinung der “Straße” ist eine andere, als die hier vermittelte.“

    Für mich ist damit genau das eingetreten, was der „Kamerad Emil“ (wie er ja hier so schön euphemistisch dargestellt wird) erreichen wollte. Noch schlimmer ist diese blinde Akzeptanz neofaschistischer Gruppierungen. Sorry, aber setzt Ihr Euch mit der Ideologie der Rechtsextremen auseinander? Wisst Ihr was im Braunen Haus abläuft und wer da alle zu Besuch ist? Dazu noch dieser Spruch mit der Meinung der Straße, die anscheinend eine Autorität besitzt.. Man hat in der deutschen Vergangenheit gesehen, zu was der deutsche Mob alles fähig ist..

    Das ist echt eine krasse Verhöhnung von Opfern rechter Gewalt. Die Gewalttätigkeit wird mit keinem Wort von Euch erwähnt. Der steigende Organisationgrad, das „friedliche“ Fest der Völker- die „wehrhafte Demokratie“ wird das schon aushalten… Hauptsache Ihr seid davon nicht betroffen und schaut immer schön weg, wenns mal knallt…

    Der nächste Punkte ist das argumentative Auseinandersetzen mit diesem Interview.. Sorry, aber ich seh da keinen Ansatzpunkt. Das ist ein plumpes Phrasengedräsche, nix Konkretes, Verdrehung von Tatsachen und die Darstellung als Saubermann, auf das anscheinend echt gut reingefallen wird.

    Daher kritisiere ich die Interviewführung, die weder nachhakt noch krasse Unwahrheiten unkommentiert stehen lässt oder noch besser solche Fragen stellt: Die Systemmedien sind also ausschließlich links? Wie kann man denn den Gesprächsverlauf so aufbauen? Reflektierter Journalismus?
    Das ist echt peinlich,sorry….

    Abschließend will ich nochmal sagen, dass ich hoffe, dass keiner diesen kleinkarrierten Scheiß unreflektiert aufnimmt, der da fabriziert wurde. Die unpopulären Themen werden natürlich von Redaktion und „Emil“ ausgespart… Macht die Augen auf und schaut nicht weg!

    http://www.textlog.de/tucholsky-rosen-weg.html

  15. Frank
    Frank at |

    Mich würde mal der originale Fragenkatalog interessieren, zu dem diese Nasen nicht antworten wollten! Scheinbar muss jedes einzelne Wort abgesegnet werden, wie arm.

    Zitat von n-w-j : „Immer wieder flammen innerhalb der Aktionsgruppen Diskussionen auf, wenn von „etablierten“ Medien Interviewanfragen an uns herangetragen werden. Wie soll man reagieren, ohne die Entscheidung im Nachgang zu bereuen. Auch im aktuellen Fall war es nicht anders und der im Vorfeld zugesandte Fragenkatalog ließ eigentlich nur einen Entschluß zu: dieses Interview findet nicht statt, denn die eigentliche Fragestellung war sehr einseitig und das Ziel offensichtlich – ein weiterer Schritt in der Diskreditierung der nationalen Sozialisten Jenas. Nachdem dieser Zustand moniert wurde, erhielt man einen abgeänderten Fragenkatalog und dieser führte schließlich zu der Entscheidung das Interview durch einen unserer Aktivisten zu geben.“

  16. Sesam Brötchen
    Sesam Brötchen at |

    @Kitten
    Eigentlich wollte ich gar nicht auf Dein Gestammel eingehen, schließlich hättest Du Dir Dein Posting auch gleich sparen können. Doch gerade im Bezug auf linke Medien ist doch das Unique das beste Beispiel, schließlich steht in der Einleitung des Interviews „Aus gutem Grund bieten die meisten Medien Nazis keine Plattform für ihre Meinungen. Diesem Grundsatz ist auch die Unique verpflichtet.“ Noch Fragen?
    Schnelles anderes Beispiel. Ebenfalls eine Studentenzeitung aus Jena, namentlich das Akrützel, hat auf seiner Netzseite folgende Bildunterschrift gewählt „Brutstätte der Dummheit: das “braune Haus” in Lobeda.“ Ohne Kommentar.
    So könnte man die „Beweiskette“ fortführen, was ich aber bei Dir als sinnlos erachte.

  17. deine muddah
    deine muddah at |

    @Sesam Brötchen
    allein der fakt,das solchen gestalten wie dir(harter knecht ausm braunen haus,oder gar dj wolle)eine plattform gegeben wird,spricht bände über das ergebnis eines solchen interviews!da helfen letztendlich auch deine weichbirnigen pseudoargumentationsstrukturen nich viel!das zu schreiben “Aus gutem Grund bieten die meisten Medien Nazis keine Plattform für ihre Meinungen. Diesem Grundsatz ist auch die Unique verpflichtet.” und dennoch ein interview zu führen, ist nichts anderes als sich selbst einzugestehen,dass es der falsche schritt sein könnte! eine besondere erleuchtung trau ich dir und deinen ostdeutschen bauern auch nicht zu-einen haufen von schülern und arbeitslosen…viel erfolg

  18. Sesam Brötchen
    Sesam Brötchen at |

    @deine muddah
    Erstmal hast Du mein Mitleid für Deinen Benutzernamen, dieser suggeriert mir das Du keine eigene Mutter hast.
    Mitleid hast Du weiterhin von mir, weil Du mich aufgrund von ein paar Sätzen sofort im Braunen Haus vermutest. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich das nun als Lob oder Tadel auffassen soll.
    Und zu guter Letzt kannst Du Dir sicher sein, dass ich Dich aufgrund Deiner einfach strukturierten Menschenkenntnis in mein nächstes Gebet mit einschließe und bemitleide. So wie ich das mit allen Schülern und Arbeitslosen schon seit Jahren mache. Ostdeutsche Bauern werde ich wegen Deiner Anmerkung aber künftig auch mit einschließen.
    In diesem Sinne…
    Gott liebt auch Dich.

  19. Ace
    Ace at |

    Ich finde das gegebene Interview und den mutigen Schritt der Gestalter des Heftes einen Beweis dafür, dass es zumindest in manchen Teilen der Gesellschaft zumindest noch ein demokratisches Grundverständnis gibt…

    Die Kommentare dazu zeigen aber auch wieder, dass gerade auf der Seite, die sich Begrifflichkeiten wie „Toleranz“ auf die Fahnen schreibt, genau diese deutlich fehlt !

    Was jammert man rum, wenn man die „Nazis“ doch eh kaum als Gefahr -da zu dumm und ohne wirkliche Bildung- verortet?

  20. steineschmeisser
    steineschmeisser at |

    hoffe die gesamte redaktion wird rausgefeuert.

    Linksfraktion verlangt Konsequenzen nach NPD-Interview in Uni-Zeitung

    Erfurt/Jena (ddp-lth) Die Linksfraktion kritisiert die Veröffentlichung eines Interviews mit einem NPD-Funktionär in der aktuellen Ausgabe der Jenaer Uni-Zeitung «Unique».

    Erfurt/Jena (ddp-lth). Die Linksfraktion kritisiert die Veröffentlichung eines Interviews mit einem NPD-Funktionär in der aktuellen Ausgabe der Jenaer Uni-Zeitung «Unique». «Weder Fragestellung noch thematische Einbindung zeigen irgendeine Distanz oder Kritik an den Aussagen des Rechtsextremisten», sagte Hochschulexpertin Susanne Hennig am Donnerstag in Erfurt. Gängige Floskeln der NPD, wie beispielsweise Angriffe auf die Presse oder Werbung für ein rechtsextremes Zentrum in Jena-Lobeda, seien abgedruckt worden. Sie erwarte nun von den Studentenvertretungen «ein deutliches Zeichen». Die Klärung der Verantwortung und personelle Konsequenzen in der Redaktion seien die «einzigen glaubwürdigen Signale».

    Durch das Interview erhalte die NPD ein Podium, das ihr sonst in anderen Medien verwehrt werde. «Wer sich wirklich mit der NPD auseinandersetzen will, darf deren Funktionären nicht auf den Leim gehen, auch dann nicht, wenn sie Kreide gefressen haben», fügte die Abgeordnete Sabine Berninger hinzu. Fragen wie «Wogegen oder wofür kämpfst Du?» oder «Wie sieht das Land aus, in dem Du leben möchtest» seien «Einladungen an Neonazis», für sich und ihre Ziele zu werben. Aus politischer Naivität oder aus falsch verstandenem Hang zur Provokation sei hier der Pressekodex verletzt worden.

  21. Thomas
    Thomas at |

    Also, ich schließe mich hier mal nicht dem „oh, ein Interview mit einem Nazi – das ist aber böse…“ an. Wer so denkt, hat wohl zu große Angst, dass an den Argumenten der Faschos doch was dran sein könnte und sie daher besser nicht öffentlich zuwort kommen sollten.
    Doch hier endet meine Anerkennung für diese Interview auch schon. Ich denke, ihr hatte mit diesem obskuren Gesprächspartner eine große Chance die ganze Nazidenke mal richtig offen zulegen und zu zeigen, dass außer Weltverschwörung und Minderwertigkeitskomplexe nicht viel los ist mit dieser Ideologie. Doch dann solche Fragen!!! Unglaublich!!! Habt ihr da Leute hingeschickt, die zum ersten mal ein konfrontatives Interview geführt haben? Es gab im Laufe des GEspräches so unendliche viele kritische Anschlußmöglichkeiten – unglaublich sie einfach liegen zu lassen um wieder auf allgemeine offene Fragen zurück zufallen. Allein der Teil mit der bösen linken Prsse – oh mann – wie könnt ihr diese Gelegenheit so ungenutzt lassen? Die Medien verdrehen immer alles und sind so böse – wir lassen keinen rein – alles geheim… Ja was den nun klandestin oder von der Öffentlichkeit verheimlicht? Was gibt es zu verbergen, wenn doch alles so harmlos und weltoffen ist?
    Auch der ganze TEil mit „wie stellst du dir deine Welt vor.“ Verpasst Chancen im Sekundentackt? Wieso ist Israel anders als andere Staaten? Fast jede Staatenbildung hat mit Verteibungen begonnen – nicht schön – aber doch wahr, also was macht Israel nun so besonders? Ist es evtl. der überwiegend jüdische Glauben der Einwohner? Was ist jetzt genau mit den Ausländern? Ist es nur ein Verrat am eigenen Land? Oder geht es nicht doch um xenophobe Urängste der Überfremdung? Was ist mit Pluralismus? Nur in der eigenen Szene oder gilt es auch für die Gesellschaft allgemein? Wenn dem so ist, wieso dann immer dieser Feindbeschwörung? Was ist mit Menschen die ihre Einstellung nicht teilen und auch noch aktiv gegen diese politischen Ansichten vorgehen? Was ist in der Wunschwelt denn mit Repression, gegen wen, in welchem Ausmaß?

    Also alles in allem: Gut gemeint – aber extrem extrem extrem!!!! schlechte Ausführung? Habe selten ein so schlechtes Interview gelesen – da war viel drin – leider nicht genutzt… Es bleibt das dumme Gefühl da durfte ein nicht wirklich intellektuell auf der Höhe befindlicher Nazi Werbung für dumme Ideen verbreiten ohne ernsthaften Widerspruch zu bekommen.
    Also beim nächsten mal (wenn es sowas geben sollte) besser vorbereiten und fähige Leute dahinschicken….

  22. Wossi
    Wossi at |

    Das Interview ist ein Tiefpunkt akademischer Kultur und ein Schlag ins Gesicht all derjenigen, die tagtäglich verbal und handgreiflich durch den rechten Mob bedroht werden. Es verharmlost rechtes Gedankengut und trägt zur Normalsierung von Rassismus und Antisemitismus bei. An der Uni in Jena muss man sich Sorgen um das demokratische und politische Bewußtsein der Studierenden machen. Und die Studierenden dort sollten sich Sorgen um ihren Ruf machen, auch und gerade bei potentiellen Arbeitgebern.

  23. Ace
    Ace at |

    @ „Wossi“

    „Das Interview ist ein Tiefpunkt akademischer Kultur…“

    Da frage ich mich jetzt natürlich, wie Sie „akademische Kultur“ definieren!? Das kann ja nicht wirklich auf Toleranz und Gleichheit beruhen oder irre ich da?

    Wo ist eigentlich das Problem? Eine Zeitung hat doch heute die Freiheit seine Themen (ergo auch seine Interviewpartner) selbst zu wählen oder interpretiere ich die Pressefreiheit als wichtigen Grundpfeiler eines freiheitlichen Staates falsch?

    Mir gefällt vieles nicht, was in der Presse steht! Man nehme nur das Interview mit dem verwirrten Pfarrer König (denn ich so um 2000 bei einem Antiagressionstraining kennen lernte und der damals von den „Roten Kmäern“ schwärmte), aber es ist nunmal das Recht der Redaktion zu befragen wen sie für richtig halten. Selbt Ihre Wertung sei ihnen überlassen, denn selbst das ist die Freiheit der jeweiligen Gestalter…

    Im übrigen: Das Gegeifere hier entblöst das System des gesellschaftlichen „Vernichtungsschlages“ gegen alles was abseits der intoleranten Norm sich meldet, welches nun zum Glück langsam aber sicher an Effizienz verliert!

  24. Unbekannt
    Unbekannt at |

    Solch dümmlichen und heuchlerische Kommentare hab ich selten gelesen, da wird von dem linken Spektrum immer die Meinungsfreiheit und Pressfreiheit gefordert, nach Demokratie und Toleranz gerufen und wenn es dann mal einen Funken dessen gibt, wird sich beschwert das es sowas nicht geben dürfte.Bei solch einem Artikel zeigt sich immer wer die Argumente auf seiner Seite hat, es sollte doch kein Problem für die Linke sein, einmal öffentlich mit den sog. „Nazis“ zu diskutieren und diese, wenn möglich, mit Argumenten zu schlagen, anstatt jedesmall aufs neue mit irgendwelchen sinnlosen Hetzreden oder Gewaltaktionen zu „kontern“, und sich dann evtl. noch beschweren wenn etwas zurückkommt.

    Gruß DerUnbekannte

  25. Wossi
    Wossi at |

    An alle und besonders an Ace!

    Nein, es ist nicht alles eine Definitionsfrage. Hinsichtlich der akademischen Kultur haben sich gerade im letzten Jahrhundert Mindeststandards herausgebildet. Dazu gehört z.B., dass für Repräsentanten menschenverachtenden Denkens wie Rassismus und Antisemitismus an einer Alma Mater kein Platz sein darf. Über diese Standards sollte man sich gerade an der Uni Jena bewußt sein, lehrte dort doch der Zoologieprofessor Ernst Haeckel, ein Wegbereiter des rassistischen Antisemitismus in Deutschland.

    Angesichst des geschichtsvergessenen Relativismus hier im Forum fällt mir nur das Zitat von Douglas Adams ein, kein Zoologe, kein Rassist, sondern Science Fiction Autor:

    „`Das war ja einfach´, sagte der Mensch, bewies, dass schwarz gleich weiß ist und kam auf dem nächsten Zebrastreifen ums Leben.“

    Deshalb: Take care at the crosswalk!

  26. André
    André at |

    Bezeichnend, das ganze rum Geheule hier. Den ganzen Tag damit beschäftigt sein, für sich und seines gleichen Freiheit und das Recht auf weiß der Geier was einzufordern, um es im gleichen Atemzug allen die einem nicht passen selbiges Recht abzusprechen. Diese „Aufklärerische, Aufgeklärte Linke“ die aber kurioser Weise, keine Probleme mit einem die Freiheit einschränkendem „Pressecodex“( Siehe Pressemitteilung der Landtags Fraktion der Linken) hat. Was soll das überhaupt sein?? Ein Pressecodex. Nicht über politisch anders Denkende zu berichten? Dessen Meinung zu verzerren und in ein dem eigenen Weltbild genehmes Licht zu stellen?
    Hmm naja ich vergaß die SED-PDS-Linke ist da anders gewohnt (gleichgeschaltete Presseberichterstattung usw. siehe Neues Deutschland/Volkszeitung usw. eben alles was vor 1989 so gang und gebe war). Ich versteh auch nicht wo da die Probleme sind.
    Die Hardliner der Linken schreien „Frechheit mit solchen Typen überhaupt zu sprechen“. Die nicht ganz so abgebrühten und vermeintlich intelligenteren und die Weisheit mit Kellen in sich schluckenden Genossen behaupten, man hätte die sich gebende Change nutzen können um diese Menschenverachtenden Idioten vorführen und Ihre Kreide fressenden Vorturner entlarven müssen.
    Ja ne iss klar ne. Eines der Probleme in solch einer Diskussion ist doch schon mal, das man dem Gegenüber nicht zutraut, das er nach seinem Gewissen handelnd, das Beste für seine Mitmenschen erreichen möchte. Daß dies durch ideologische Grenzen und Blockaden geprägte Verhalten, erst einmal durch das Sprechen miteinander aufgebrochen werden muß, dürfte für Zustimmung bei jedem halbwegs klar denkenden Menschen sorgen.
    Erst wenn ein ungezwungener Umgang miteinander herrscht, ist die „Gegenseite“ für einen selbst glaubwürdig und man ehr bereit deren Argumente anzunehmen und diese zu berücksichtigen. Bis dahin wird wohl ein in Schubladen und Blöcken denkende Opposition zum derzeitigen System, ehr damit beschäftigt sein sich gegenseitig fertig zu machen als sich mit den wirklichen Problemen in unserer Gesellschaft auseinander zu setzen.
    Bis dahin
    Grüße 😉
    André

  27. Ace
    Ace at |

    @ Wolli

    Rein rechnerisch könnten sich diese standarts aber gerade einmal über etwas mehr als die 1/2 der Zeit des letzten Jahrhunderts berufen oder?

    Nicht gerade eine überwältigende „Mehrheit“ an Jahren für für ein Urteil was Du da fällst oder?

    Man kann jetzt sicher darüber diskutieren in welcher Form man an Universitäten politische oder weltanschauliche Propaganda zulassen sollte oder nicht, aber ist es nicht regelmässig das Unigelände, was zu undemokratischen Blockadetrainings gegen legale und demokratische Versammlungen und Demonstrationen aufruft?

    Wenn man schon von einer Kultur sprechen will, dann sollte man zuerst einmal diese von den heuchlerischen Versatzstücken befreien um sich nicht gänzlich unglaubwürdig zu machen finde ich …

    Trotz allem die besten Grüße in die Runde

    Ace

  28. sylvia
    sylvia at |

    Was für ein kleibürgerliches Gezeter!
    Wir rühmen uns in einem demokratischen Land zu leben.
    Ich komme noch aus einer Zeit, wo der Parteisekretär hinter der Tür gelauscht hat, was ich mit meiner Kollegin , die die Ausreise ( damals noch in die BRD) beantragt hatte , gesprochen habe.
    Sind wir wieder soweit ?
    Das Interwies sollte uns aufrufen unseren eigenen Standpunkt zu überdenken.Sicher ist es einfacher sich in die Peusowelt der „verbotenen Liebe“ u.ä. zu flüchten und danach zu sagen, das habe ich aber nicht gewollt und gewußt.
    Was ist denn aus dem Anschlag auf den Passauer Polizeipräsidenten Mannichl geworden ? Erst großes Geschrei über NPD Verbot und heute, ein paar Wochen später nichts mehr – Ruhe-.immer nach dem Motto, was geht mich das an, wo liegt eigentlich Passau? Auf jedenfall nicht in Thüringen.
    Warum können wir nicht Herrn Mannichl unterstützen als mit Gegendemo´s gegen NPD Aufmärsche nur zu reagieren statt zu agieren?
    Die sollte die Reaktion auf das Interview sein.
    Nicht der Kommentar der Linken Landtagsfraktion ,das sieht doch ganz danach aus; endlich haben wir ein Thema für Wählerfang zum Wahlkampf gefunden.
    In diesem Sine an die Reaktion, macht weiter so.
    Die Meinungsfreiheit ist im Grundgesetzt verankert.

  29. der_wuetende
    der_wuetende at |

    Der Kampf des nationalen Emil

    Als bewegende Geschichte
    Aus dem wirklich wahren Leben
    Hat die UNIQUE „Mein Kampf“ von Emil G.*
    Jüngst zum besten gegeben

    Schweigen und Hetze erntet Emil sonst
    Für seinen Widerstand
    Nur UNIQUEs Lutz und Fabian
    Reichen ihm presseethisch die Hand

    „Wirdeutsche haben vergessen
    unsre nationale Identität“
    In UNIQUE stellt sich Emil die Fragen
    Und erläutert sie ganz konkret

    „Wofür ich kämpf? – Wie ein Idealist
    Mit dem Rücken zur Wand
    Gegen Ausufern, Turbo und Kahlschlag
    Und für unsern weitern Bestand“

    * Name und Alter von der Redaktion geändert

    Bei Gelegenheit versuche ich, dieses Gedicht zu vollenden bis zum dramatischen Schluss: dem gemeinsamen Martyrium von Fabian und Emil im Phosphorfeuer der israelischen Armee in Gaza.

  30. André
    André at |

    Hallo sylvia,
    die Geschichte mit dem Manichel willst Du doch aber jetzt nicht wirklich ansebnitzen oder? Jedem halbwegs klar denkendem Menschen ist doch mittlerweile klar “ Oder hat der das etwa selbst gemacht?“ frei nach „Bandbreite“. Du kannst diesen Halbgeweihten doch nicht ernsthaft als Grund gegen den Kampf, gegen was auch immer anführen. Naja außer vieleicht für „stärkere Psychopharmaka auch für Polizeibeamte!“
    Ansonsten bleibt es dabei es ist bezeichnend wie die meisten Reagieren sobald jemand das was er als Journalist eigentlich machen sollte, nämlich unparteisch Berichten. Für gegenwind ausgesetzt ist. Mein Mitleid hält sich in Grenzen sieht der Betreffende doch mal wie es sein kann in einem der freieseten Staaten die es jemals gab auf deutschem Boden.
    Gruß André
    braun wird ja hier zensiert!

  31. wunderbar
    wunderbar at |

    Ist schon Klasse hier, fast wie ein richtiges Forum wo man mit echten Nazis mal diskutieren kann, und das auch noch mit zwei sog. Kadern des „nationalen Widerstands“ (Hallo André Kappke und Thomas „ACE“ Gerlach). Die sind ja eigentlich ganz nett, vielleicht bis auf , das sie den Holocaust leugnen, den Juden (dem sog. „internationalen Großkapital“) die Schuld an allem „Unheil“ geben, Rudolf Hess (den stellvertreter Adolf Hitlers) als Märtyrer für den Frieden ansehen, alle Ausländer die nicht „germanischer Abstammung“ sind sofort Abschieben wollen, egal ob ihnen dort der Tod droht, das sie die Todesstrafe wieder einführen wollen, ach das könnte man ja noch ewig so weiterführen. Aber mal ganz abgesehen davon, sooo schlimm sind die doch gar nicht und diskutieren hat ja noch keinem geschadet.

    Na dann Prost,

    vielleicht kann man sich ja in Zukunft 1 mal im Monat dann an einem politischen Stammtisch (vielleicht in einer Kneipe oder einem Bierkeller) treffen und über Deutschland diskutieren.
    Aber halt, das kommt mir doch irgendwie bekannt vor?!

  32. Otto
    Otto at |

    Die persönliche Stellungnahme der Redakteure ist jedenfalls deutlich besser gelungen, als der Artikel. Eigentlich steht da alles drin: Ein relevantes, schwieriges und kontroverses Thema, leider aber kein sehr professioneller Journalismus- mit unschönen Folgen.
    Studentenzeitungsredakteure, die über ihre mangelnde Professionalität gestolpert sind, persönlich derart anzufeinden (s.o.), finde ich unter Kommilitonen allerdings unangemessen.

  33. André
    André at |

    Hallo WunderBar,
    zum einen möchte ich Dich bitten wenn Du mich schon persönlich vor schiebst erstens meinen Namen richtig zu schreiben, und zweitens auf sinnlose dümmliche Unterstellungen zu verzichten.
    Ansonsten jetzt all zu intensiv auf Deinen Beitrag einzugehen ist wohl eh Sinnlos, da Du meine Meinung ja, wie ich das schon schrieb ehr als „Schutzbehauptung“ und kreidefressendes Schöngerede abgestempelt würde. Ganz unkommentiert lassen möchte ich es dann aber doch nicht.
    …[zensiert, Anm. d. Red.]
    Des weiteren muß ich Dich enttäuschen was Dein internationales Finanzjudenkapital angeht. Sicherlich wird ein nicht ganz unerheblicher Teil de Finanzmarktes gemessen an der geringen Prozentzahl jüdischer Kapitalisten relativ hoch sein. Ich bin jedoch weit entfernt davon eine jüdische Finanzverschwörung für die Mißstände auf der Welt verantwortlich zu machen.
    Diese Probleme beruhen auf logischen Vorgängen bei denen es egal ist ob Sie von einem Juden, Russen, Ami oder Deutschem verursacht werden. Ich halte das zügellose Wirtschaftssystem für schuldig und uns alle die wir in diesem System mitspielen. Das fängt beim kauf des billigen Kaffees im Lebensmitteldiscounter an und hört beim Billigobst auf. Aber das führte jetzt zu weit. Ich halte Rudolf Hess für wahr für einen Friedliebenden Menschen, wer sich mit dem was er dachte und tat auseinander setzt wird recht schnell diese Einstellung bestätigen. Hess war ein hoffnungsloser Romantiker und alles nur kein wirklicher Politiker. Seine Rolle im dritten Reich wird von den meisten sich als links verortenden Menschen völlig überschätzt.
    Wenn ich aus welchem Grund abschieben lassen möchte und ob dies einen ethnischen Hindergrund hat mußt du auch mir überlassen. Auch hier wäre es eine langatmige Diskussion wobei dies hier sicher nicht der richtige Platz ist bin ich jedoch gerne zu einer solchen Diskussion bereit. Und da kommt Deine Anregung mit der Kneipe ins Spiel das wäre doch mal lustig. Ich habe solche bzw. ähnliche Geschichten mit aufgeschlossenen „Linken“ schon des öfteren gemacht und geschadet hat es bis jetzt nur den Vorurteilen.
    Also bis dahin Freunde und Feinde lockerer werden!
    Grüße André

  34. Taternkreuz
    Taternkreuz at |

    Es ist durchaus interessant, diese Diskussion hier bei euch, der Jenaer Studentenschaft, zu verfolgen. Auch ich studierte dereinst, aber nicht bei euch in der schönen Stadt Jena. Denen allen, welche hier mit Ungeheuerlichkeiten auf die Redakteure werfen soll gesagt sein, daß sie absolut korrekt gehandelt haben und sich nichts haben zu Schulden kommen lassen. Die ungeheuerlichen Angriffe mancher Inquisitoren, einzig und allein dem Verhalten eines Generalinquisitor Tomás de Torquemada von der Spanischen Inquisiotion vergleichbar, sind völlig haltlos! Was taten die Gescholtenen? Sie führten ein Gespräch, ja, sie sprachen mit einer Gruppe von Menschen, denen ansonsten wohl das allgemeine Lebensrecht abgesprochen wird. Die skrupellosen Schlägerbanden des Roten Terrors, welche auch ich schon desöfteren im Einsatz sah, sind durch nichts legitimiert! Sie üben jetzt Rufmord an den durchaus guten Redakteuren dieses eures Studentenblattes.
    …[zensiert, Anm. d. Red.]
    Daß die völlig unsinnigerweise „Nazis“ gescholtenen national eingestellten Menschen nichts weiter sind als politische Widerstandskämpfer, kommt in vielen links indoktrinierten Hirnen nicht an! Nach dem Geschrei der linken Extremisten zu urteilen, könnte es jeden Moment so weit sein, daß die KL’s (korrekte Bezeichnung KL und nicht KZ, die Tafeln von Auschwitz zeigen das Original heute noch) jeden Moment vor der Wiedereröffung stehen. Es ist schlichtweg unglaublich, was die Medienhuren in diesem Land für einen unglaublichen Schund produzieren. Da wird ein Junge von „Neonazis“ im Freibad von Sebnitz ertränkt, da wird einem jungen Mädel von „Neonazis“ ein Hakenkreuz in die Hüfte geritzt und die Lettern können nicht groß genug sein. Die ganze Welt soll sehen, wie weit es in Deutschland schon wieder ist mit dem „Faschismus“! Das an all den Vorgängen nicht ein Fünkchen Wahrheit wahr, daß steht dann nicht mehr auf den Titelseiten. Das findet man dann entweder gar nicht oder nach Wochen auf der 5. oder 6.Seite in einem kleinen Sätzchen, ganz verschollen am Ende des Blattes. Viele Journaillien halten es gar nicht mehr für nötig, noch irgend etwas Berichtigendes im Nachhinein zu veröffentlichen!
    Der BRD-Journalismus kann nicht tiefer sinken, als er ohnehin schon gesunken ist! Eine unendliche Tragodie! Wir werden belogen, wenn sie anfangen ihre Blätter zu drucken bis zur letzten Minute, wenn die Druckerpressen ausgeschaltet werden. Jeder halbwegs denkfähige Mensch hat hier schon lange erkannt, daß auch der kleinste Versuch, die wahren Zustände und Gegebenheiten in dieser von Wirtschaftsverbrechern und korrupten Politikern regierten BRD aus nationalem Blickwinkel zu kritisieren und zu brandmarken, sofort und reflexartig mit der „Nazikeule“ erschlagen wird. Da werden Gelder an Kampforganisationen gegen Rechts verteilt, massgeblich z.B. von der Amadu-Antonio-Stiftung an hunderte Kampftruppen ausgereicht, deren Chefin eine „Stasisau“ war und schon zu DDR-Zeiten regimekritische Bürger an die Henker des Mfs verraten hat! Teilweise sitzen dieselben Leute in der BRD wieder hinter Gittern, welche schon in der DDR aufmüpfig waren!
    Was geschieht hier eigentlich? Da gröhlen blutjunge „Antifas“ bei Gegenaufmärschen der Linksextremisten in Richtung „Nazis“ irgendwas von Kapitalistenschweine und lauter so ein unglaublich dummes Zeug. Die ärmsten von allen in diesem Land sind die Mannen von der NPD! Das ist ein Fakt! Die mit Millionen und Abermillionen versorgten etablierten Parteien, einschliesslich Linkspartei, welche wirklich den Kapitalismus verkörpern und schützen, gelten hingegen als „Demokratisch“! Wie in diesem Land die wahren Verhältnisse durch Massenmedienmanipulation verdeckt und kaschiert werden, ist eine Ungeheuerlichkeit! Ich gehöre keiner Partei an, mein Leben lang schon nicht, aber selbst den politisch Dümmsten geht hier so langsam ein Licht auf, wie in dieser „Antifarepublik“ vorgegangen wird. Den politisch allerdümmsten, den meist blutjungen Kämpfern der Roten Garde, wird Tag und Nacht suggerriert, sie seien die wahren Rächer, sie seien moralisch in allen Rechten, denn schliesslich bekämpft man ja Neuen Faschismus!
    …[zensiert, Anm. d. Red.]

    Warum wird die SED so normal in dieser BRD behandelt, so wie jede andere etablierte Partei auch?
    Vor 25 Jahren wollten sie dieses Land auslöschen, da unversönlicher Klassenfeind! Warum verteilen nachweisliche alte Stasikader heute Gelder gegen Rechts? Der größte Fehler, den junge angeblcihe Linke machen, ist eine sog.Rechtspartei gleichzusetzen mit Extremkapitalismus! Da wird die offene kommunistische Wühlarbeit sichtbar! Auch ich glaubte mein halbes Leben ganz überzeugt, nicht ist logischer als Marx, nur diese Ideologie ist zukunfstfähig. Was das für ein gewaltiger Irrtum war, ist mir erst in den letzten 5 Jahren aufgegangen……Man befasse sich mit der Oktoberrevolution, aber richtig, möglichst mit ausländischer Literatur! Dort wird der interessierte Forscher Dinge feststellen, die ihn vom Glauben abbringen! Von wegen Aufstand der russischen Arbeiter und Bauern gegen den bösen Zaren, einfach lächerlich. Es gibt nur einen gültigen Weg, man folge den Strömen des Geldes, dann kommt man zu den Ursprüngen.
    …[zensiert, Anm. d. Red.]
    So, nun dürft ihr aber verbal auf mich eindreschen, ihr Dummen und Ungebildeten, grins

    Tschüss

  35. Frank
    Frank at |

    @taternkreuz:
    du scheinst ja deinen satire-artigen text selbst nicht ganz so ernst zu nehmen; das ist ja schon ein löblicher Ansatz 😉 hättest ihn aber auch gleich irgendwo für dich aufschreiben und uns damit verschonen können – Danke!

  36. TB
    TB at |

    @Diskussionsteilnehmer:
    Was mir hier in eurer „Auseinandersetzung“ fehlt, ist eine grundsätzliche Form von Diskussionskultur. Hier werden zwar durchaus Standpunkte bezogen und strategisch klug mit polemiken untermauert, aber Argumente, und seien es die von der Unique-Redaktion bezüglich der Vorwürfe, werden einfach nicht aufgenommen.
    Es ist schön, wenn ihr eine Meinung habt, sie sollte sich doch aber auf Argumente stützen bzw. überhaupt einer Kritik ausgesetzt werden können, aber eben auch sollen…
    Ja, viel normatives Gefasel…. Ich verfolge es mit einem gewissen Amüsement, dass gerade die Mitbürger eine Meinungsbeschneidung fordern, die sonst den Rechten eben ihre Einfalt und ihr einbahniges Weltbild vorwerfen. Dies den Menschen zu erklären, scheint unlösbare Aufgabe. Nazis keine Plattform zu bieten, ist in erster Linie redlich. Dabei hören sie aber nicht auf, Nazis zu sein. Auch lassen sie dabei von keiner Gewalt ab oder ihrer Ideologie. Das Unique wollte einen Verständnishintergrund bieten, warum jemand Nazi ist und warum sie Zulauf haben. Natürlich können wir davon ausgehen, dass es alles dumme Menschen mit dem bösen Gen sind, aber, wie es doch eigentlich leicht verständlich zu sein schein, bringt dies nichts für eine grundsätzliche Auseinandersetzung. Wir können natürlich dem Unique Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus vorwerfen, wie interessanterweise schon getan wird, aber haben diese Vorwürfe eine Berechtigung? Die Kritik scheint vihser getragen zu sein von ausgezeichneter Dummheit, von Vorurteilen, Klichees und kruden Schlussfolgerungen bzw. einer Ignoranz gegenüber den eigenlichen Beweggründen der Redaktion.
    Scheinbar ist in dieser Welt kein Platz mehr für einen wertfreien Journalismus, der nicht selbst in erster Linie bewertet, sondern eine gewisse Denkleistung und die Bewertung bei dem Leser belässt. Ja, ich weiß, dass Nazis böse Menschen sind und mir ist es auch klar, wenn mir das die Unique nicht vor das Gesicht hält in fünf Meter großen Lettern. Diese Grundintelligenz, die nationalsozialistische Ideologie für tendentiell unbegründet und falsch zu halten, kann man jedem Studenten zu trauen und wenn sie nicht vorhanden ist, wird daran auch kein Aufruf des Unique etwas ändern.
    Im Moment halte ich die ganze Diskussion nur für einen falsch verstandenen Pluralismus und eine gewisse Art der Fremdenfeindlichkeit und Ignoranz… Eben jene, die gegen rechtsradikale Meinungen sind, verbauen sich jede Möglichkeit der konstruktiven Diksussion. Vielleicht am Ende ein wichtiger Satz: Auch Nazis sind Menschen.

  37. Sven
    Sven at |

    @unique:
    erfrischend, Eure Unvoreingenommenheit, auch wenn ich denke, dass das Interview in dieser Form nie so gedruckt worden wäre, wenn Ihr die Konsequenzen erahnt hättet.

  38. Taternkreuz
    Taternkreuz at |

    Tatsächlich, du empfindest meinen Text als eine Satire? (ich sag mal du, du tust es ja auch) Nun, mein letzter Satz könnte als Satire durchgehen. Mithin jedoch meinte ich meine dargebotenen Gedanken durchaus ernst. Es sind meine Erkenntnisse und Erfahrungen. Welcher Teil des Dargebotenen genau erscheint dir denn als Satire? Alles, oder nur ein bestimmter Teil? Bevor ich allerdings hier einen Disput beginne, möchte ich der redaktionellen Führung dieses Blogs ein Lob und Dank aussprechen, denn sie sind mutig! Sie widersetzen sich ganz offenbar den gesellschaftlich verordneten Maulkörben. Ein erstaunlicher Vorgang, vor allem auf Grund der Zugehörigkeit zum studentischen Milieu. Wer sich innerhalb dessen auch nur ein Stück weit von der gängigen Doktrin entfernt, wird mit Ausschluß aus dem Kollektiv bestraft. Dies sind unbedingte Erfahrungen, welche keines weiteren Beweises bedürfen. An die Adresse der Redakteure gerichtet: Sind Sie sich auch voll im Klaren darüber, daß Ihnen Ihr Tun selbst so schaden könnte, daß Sie Ihren Studienplatz verlieren könnten? Haben Sie die geringste Vorstellung davon, mit welcher Schlechtigkeit und charakterlichen Niederträchtigkeit hier vorgegangen wird? Sie begingen einen geradezu religiösen Affront, Sie ließen Angehörige des absolut Bösen, sog. Neonazis zu Wort kommen! Und das auch noch in einem Studentenorgan! Gäbe es heute noch die Möglichkeiten, auf welche ein Torquemada in seiner Zeit zurückgreifen könnte, Ihr Leben wäre defintiv auf’s gröbste in Gefahr!
    Sie sind wahrlich mutig, Sie sind aber offenbar auch ein wenig naiv, denn Ihnen ist mitnichten klar, daß es nichts gibt, keine Abartigkeit oder Intrige, welche nicht getan wird, um Ihnen ein weiteres Vorankommen im Leben zu verunmöglichen. Achten Sie in Zukunft genau auf Ihre Datenbestände, sowohl auf die Platten in der Redaktion als auch auf Ihre eigenen im privaten Bereich. Es liegt voll im Bereich des Möglichen, daß man dort demnächst die bösartigste Kinderpornografie auffindet. Achten Sie auch gut auf Ihre Konten, es kann durchaus sein, daß Ihnen demnächst ausgehend von bubiosen Konten auf den Bahamas eine halbe Million Euronen oder so zufliessen, das beweißt dann Ihre Mittäterschaft in einer mafiösen Struktur. Sie lachen?….Glauben Sie vielleicht auch noch an eine sog. friedliche Revolution der unzufriedenen DDR-Bürger im Jahr 1989? Welch ein ungeheuerlicher Massenmedienmist! Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, wie es wirklich war, hören Sie denen im Morgengrauen (natürlich im Frühjahr) mal ein wenig zu, sie werden es Ihnen flüstern. Um zu Ende zu kommen, vielen Dank für Ihre glanzvolle Mutleistung, das zu tun, was Sie taten! Meine Hochachtung an Sie! Zurück zum Zweifler an meinen Ausführungen. Glauben Sie nicht, das die Chefin der Amadeu-Antonio-Stiftung eine Stasiagentin war. Selbst auf hochoffiziösen Seiten kann man das nachlesen, deshalb wurde sie auch nicht Integrationsbeauftragte in Berlin. Um das zu erfahren, muß man nicht einmal unbedingt, sog. Neonaziseiten besuchen. Bezüglich der anderen von mir erwähnten Sachverhalte bin ich gern bereit, Ihnen mit entsprechender Literarur zur Seite zu stehen. Diese werden Sie in Ihrer UNI-Bibliothek mitnichten finden! Die übergroße Mehrheit junger Menschen ordnet sich ohne jedes eigene Denken der Massendogmatik unter, kritiklos! Die ihnen verordneten Wahrheiten, ob aus Medien oder in der Vorlesung oder im Seminar oder sonstwo, werden völlig unreflektiert hingenommen. Man muß ein bestimmtes Lebensalter erreicht haben, um festzustellen, daß alles um uns herum eine manipulierte Welt ist. Da werden Millionen und Abermillionen Euronen von der Bevölkerung abverlangt, um einen angeblichen Klimakollaps zu bekämpfen. Befasse dich mit den Thesen und Veröffentlichungen des Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner an die deutsche Kanzlerin! Unsere Uni’s und Hochschulen haben nicht nur die Aufgabe, jungen Menschen eine fachspezifische Bildung an den Hals zu hängen, sondern und vor allem auch, sie zu unkritischen Dogmatikern der Massenhystrie und Verblendung zu machen. Natürlich wirst du das nicht so sehen, aber später, in 20, 30 Jahren wirst du dich an diese Worte vielleicht errinnern und feststellen, verdammt, so unrecht hatte der Mensch damals gar nicht! Ich habe selbst auch über lange jahre gebraucht, um mich von der uns so hochgelobten Marxistischen Theorie zu verabschieden! Diese angeblichen theoretischen Grundlagen, auf welchen der auf ihnen aufbauende Sozialismusgedanke fußt, ist ein Irrweg. Sie fordern einen unbedingten Klassenkampf, also einen Kampf der benachteiligten Klasse im Volke gegen die bevorteilte, das angebliche Großbürgertum, doch was wollen sie wirklich? Sie wollen deren Herrschaft durch ihre eigene ersetzen. Wem ist dann geholfen? Die Klassenschranken bleiben. Nein, die Unterschiede der Klassen im Volk müssen verleinert werden, mit klaren Worten, die Großen müssen kleiner gemacht und die Kleinen müssen größer gemacht werden. Der Klassenkampfgedanke der Marxisten ist irrig! Mir tun die Finger weh vom Tippen, mach mal jetzt ein anderer weiter.

    Tschüss

  39. Buchholz
    Buchholz at |

    Es ist schon voll am Laufen. Die mediale und gesellschaftliche Hinrichtung der Redakteure hat begonnen. Jetzt werden Podiumsdiskussionen organisiert und der gesamtgesellschaftliche Widerstand zelebriert! Bei Gott, ich wünsche den beiden mutigen Machern des ansonsten kritiklosen linken Studentenblattes alles Gute dieser Welt! Ich sehe ihren weiteren Verbleib an der Uni als gefährdet an. Nun werden die beiden am eigenen Leib erfahren, woran sie selbst in der Vergangenheit immer nur teilnahmen! Haben die beiden sich schon nach einem neuen Studienplatz umgesehen? Es kann nähmlich der gesamtgesellschaftlichen Masse aller Studierenden und Lehrkräfte, sowie der breiten antifaschistischen Öffentlichkeit Jenas nicht zugemutet werden, weiter mit Leuten zusammenzuleben und zu studieren, welchen „Nazis“ eine mediale Plattform bieten!
    …[zensiert, Anm. d. Red.]
    Was erlauben sich diese zwei kleinen Scheißer eines Studentenblattes eigentlich? Sie lästerten Gott und wer Gott lästert, muss sterben! Nun werdet ihr feststellen, ihr zwei mutigen Menschen, wie sich massenweise sog. Freunde von euch abwenden, man wird die Köpfe zusammenstecken und tuscheln, wenn ihr die Mensa betretet! Sind das nicht die beiden, welche sich mit „Nazis“ abgeben? Die müssen gemieden werden, die müssen aussortiert werden! Bloß nicht gemeinsam mit denen zusammen gesehen werden…Vielleicht kommt ihr auch wieder raus aus diesem Progrom, denn nichts anderes ist es, aber niemals ohne zu Kreuze zu kriechen vor den Meinungsmachern und Hetzern im Hintergrund sowie deren politischen Hampelmännern an der Volksfront für die breite Masse installiert! Nun wird sich eure mentale Standfestigkeit und euer Charakter ansich beweisen. Werden sie Abbitte leisten? Diese Frage hatte sich auch ein Dr. Martin Luther seinerzeit schon zu stellen, die Machtverhältnisse ähneln denen unserer Zeit! Denn nur, wer die „Wahrheit“ für sich korrumpiert hat, besitzt die politische Macht, die anderen Lügner zu nennen! Daß es mitunter genau andersherum ist, kann der breiten Masse nicht ansatzweise klargemacht werden! Das wäre Gotteslästerung! Diese aber muss bestraft werden! Das und nichts weiter erwartet die Beiden, ein Inquisitionsprozess, an welchem sich dann auch noch freiwillig viele „Mitläufer“ beteiligen, um ihren eigenen Arsch bemüht, um ihre eigene Zukunft bemüht, alles daransetzend, die eigene Verortung im Gesamtgesellschaftlichen Massenspektrum betonend! (Bezugspunkt sei die Kreuzigung Jesu Christi, die Masse schrie „Kreuzigt ihn“, obwohl Pilatus von seiner Unschuld überzeugt war! ) Nicht die geringste Abweichung am „Verordneten Bild“ darf der Gegenüber erkennen, die Unterordnung in der gleichgeschalteten Masse ist der sicherste Schutz! Alle Mutigen, welche die geradezu religiösen Gesetze missachten, werden gesellschaftlich geschlachtet! Das ganze nennt sich dann demokratischer Willensbildungsprozess! Wie konnte der geistige Zustand unserer Menschen solche Niederungen erreichen, was hat man den Gehirnen unserer Leute angetan? Die einzig wahre und bestehende Weise, welche vor aller Welt jemals Bestand haben wird, ist das bewiesene und wahre, offene Wort! Einen öffentlichen Disput mit „dem absolut Bösen“ fürchtet man wie der Teufel das Weihwasser! Was bleibt, kennt man aus der Geschicht zur Genüge, die Ausübung brutalster Unterdrückung und Massenmedienmacht, die Ächtung Andersdenkender und mediale, öffentliche Schlachtung einiger Mutiger, welche die Köpfe hoch bekommen! In Jena steppt er gerade, der „Hustinettenbär“!°

  40. Taternkreuz
    Taternkreuz at |

    Interessante Seite, dort auch zu finden:

    http://www.land-apo.de/causolyte/kinderdrama.htm

    Die Bindungsunfähigkeit unserer Zeit, gewollt herbeigeführt durch unsere geistigen Eliten, von der politischen Linken instumentalisiert und als angebliche Lebensfreiheit dogmatisiert:
    Linke Weltbilder führen geradewegs in den Abgrund!
    Die Weltversklavung ist ein Januskopf, der eine heißt internationaler Kapitalismus, der andere internationaler Kommunismus!
    Diese Erkenntnisse sind den geistlichen Führern nicht erst seit gestern bekannt, aber die Bildungsanstalten für künftige Eliten werden von Politideologen gesteuert und nicht von Geistesgrößen! Das hatten wir (fast) einmal in der Humboldtschen Ära verwirklicht! Vieles, was heute die Hochschulen verläßt, taugt in der Wurzel nicht für eine geistige Führungsposition im Volke, da keinerlei Lebenswerte vermittelt werden, sondern politische Indoktrination und oberflächliches Fachwissen dominieren! Das alles zerstört die Wurzel des Lebens im Volk! Träger dieser grandiosen Fehlbildung sind die Unis und Hochschulen.

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